Curt A. Roesler
Curriculum vitae,
geb. am 5. Januar 1952 in Zürich


Curt A. Roesler Ausbildung
Praktika
Berufliche Tätigkeit
Künstlerische Tätigkeit
Lehrtätigkeit / Bildungsprogramme


Ausbildung
1958–1963 Grundschule
in Stadel (Kanton Zürich) und Olten (Kanton Solothurn)

1963–1971 Gymnasium
in Olten und Winterthur

1971 Matura
in Winterthur (Typ A = altphilologisch ausgerichtet)

1971–1975 Musikstudium I
am Konservatorium (Musikhochschule) Winterthur:
Orgel (Jean-Claude Zehnder und Marcel Schmid)
Chorleitung (Willi Gohl)
Nebenfächer Klavier und Violoncello

Gleichzeitig Gasthörer an der Universität Zürich:
Germanistik (Emil Staiger)
Musikwissenschaft (Kurt von Fischer und Raymond Meylan)

In den Semesterferien:
Dirigierkurse bei Hans Swarowsky u. a.

1975–1976 Musikstudium II
Musikakademie Basel:
Kapellmeister (Michael Gielen)
Chorleitung (Willi Gohl)

1976–1980 Musiktheaterstudium I
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst / Universität Hamburg / Staatsoper Hamburg
Musiktheater-Regie (Prof. Götz Friedrich)
(Abschluss: Diplomregisseur Fachrichtung Musiktheater)

weitere Lehrer:
Prof. Helmut Franz, Prof. August Everding,
Dr. Karl-Dietrich Gräwe, Dr. Dietrich Steinbeck, Michael Leinert, Dr. Peter Brenner, Prof. Joachim Klaiber, Rolf Mares


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Praktika
1977 Hamburgische Staatsoper:
Regiehospitanz bei Lohengrin (Regisseur: August Everding, Bühnenbildner: Jürgen Rose, Dirigent: Horst Stein)

1978 Opernhaus Zürich:
Regiehospitanz bei Aus einem Totenhaus
(Regisseur: Götz Friedrich, Bühnenbildner: Josef Svoboda, Dirigent: Bohumil Gregor)

1979 Württembergische Staatsoper Stuttgart:
Regieassistenz bei Pelléas et Mélisande in der (Regisseur: Götz Friedrich, Bühnenbildner: Andreas Reinhardt, Dirigent: Silvio Varviso)

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Berufliche Tätigkeit
1980–1987 Deutsche Oper Berlin
Dramaturg mit Spielverpflichtung

1987–2001 Deutsche Oper Berlin
Leitender Dramaturg mit Spielverpflichtung

seit 2001

Deutsche Oper Berlin
Leiter des Kindermusiktheaters

 

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Künstlerische Tätigkeit
1968–1976 Organist
verschiedene evangelisch-reformierte Gemeinden um Zürich

1971–1976 Chorleiter und Dirigent
in Zürich und Umgebung
Konzerte mit zahlreichen »Ausgrabungen« (wie etwa die Messe e-Moll von Johann Nikolaus Bach, einem Neffen Johann Sebastians)

1978 Übersetzung und Orchesterarrangement
Musikalische Einstudierung
und Leitung am Cembalo
Dramaturgischer Mitarbeiter des Regisseurs Klaus Menzel
Prima la musica – poi le parole von Antonio Salieri
für das Hamburger Werkstatt-Theater zum Norddeutschen Theatertreffen in Hannover

1980 Regie und Bühnenbild
Der Analphabet (Ivo Lhotka-Kalinski)
Inszenierung in der Markthalle Hamburg
als Teil der Diplomprüfung

1989 Übersetzungen Anna Bolena von Donizetti (für Ricordi, EA in Hildesheim 1990),
Il maestro di cappella von Cimarosa und La serva padrona von Pergolesi (für die Deutsche Oper Berlin, EA 1990)

1993
Foto Hänsel und Gretel für die ganz Kleinen vergrößern (erfordert Javascript)
Kinderoper
Hänsel und Gretel für die ganz Kleinen,
eine Fassung der Oper von Humperdinck für Kinder
Mitwirkung als Erzähler / Fliegenpilz
1996
Foto Klein-Siegfried vergrößern (erfordert Javascript)
Kinderoper
Klein-Siegfried, eine Fassung des Rings für Kinder (Uraufführung 1997)
Mitwirkung als Erzähler / Waldvogel
2001/2002
Kinderoper
Opaer Hoffmann erzählt,
eine Fassung der Oper »Hoffmanns Erzählungen« von Jacques Offenbach für Kinder (Uraufführung am 13. April 2002)
Mitwirkung als Faktotum Franz

2007
Kinderoper
Der Freischütz für Kinder,
eine Fassung der Oper von Carl Maria von Weber für Kinder (Uraufführung am 10. Oktober 2007)
Mitwirkung als Erzähler

2008/2009
Kinderoper
Prinzessin Turandot,
Kinder-Musiktheater mit Musik von Mozart, Rossini, Rimsky Korssakow, Busoni u. a. (Uraufführung am 22. März 2009 im Stadttheater Bremerhaven)
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Lehrtätigkeit
Bildungsprogramme außerhalb des Theaters

1968–1971 Musik der Avantgarde
Einführungskurse für Mitschüler
(Gegen den Widerstand des Musiklehrers durchgesetzt)
seit 1976 Referate im In- und Ausland
bei diversen Musiktheaterkongressen, in Schulen und Volkshochschulen etc.
Seit Januar 2002: VHS Steglitz-Zehlendorf: Oper für alle
1985–2001 Lehrauftrag der FU Berlin
Theaterwissenschaftliches Institut: Dramaturgie der Oper
Zuletzt
WS 1999: Der Operndarsteller
WS 2000: Romantische Schauerdramen auf der italienischen Opernbühne
WS 2001: Musiktheater für Kinder
1993–1995
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Herausgeber
eines neuen Opernführers für den Bertelsmann Lexikon Verlag

1996–2000 Richard Wagner Kongress Berlin 2000
Als Vorstandsmitglied des Richard Wagner Verbandes Berlin: Inhaltliche Planung, organisatorische Mitarbeit und Diskussionsleitung für den Internationalen Richard Wagner Kongress Berlin 2000 (1.–4. Juni)

2004–2008 Lehrauftrag der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«
Abteilung A: Gesang/Musiktheater, Regie 
Werkanalyse I

2006–2007 Lehrauftrag der TU Berlin
Masterstudiengang Bühnenbild 
Musikgeschichte in 14 Vorlesungen



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